Paderborn hat in der Bundesliga bisher nicht die besten Saisons. Rock-bottom mit nur 16 Punkten in der Tasche, gibt es eine große Chance, dass sie zurück in 2 gehen. Bundesliga. Auch wenn es noch eine Überlebenschance gibt, sagen die Chancen, dass sie in der nächsten Saison vielleicht nicht in der Top-Flug sein. Aber ein Paderborner Spieler, der nächste Saison in der Bundesliga spielen könnte, ist Sebastian Vasiliadis.

Trotz konsequenter harter Ausfälle in Paderborn hat Vasiliadis niemanden im Stich gelassen. Der 22-Jährige hat sein Können regelmäßig unter Beweis gestellt und ist statistisch gesehen zu einem der herausragenden Mittelfeldspieler in der Bundesliga geworden.

Während Vasiliadis nicht gerade ein defensiver Mittelfeldspieler ist, ist er eher ein Box-to-Box-Motor, der gerne an beiden Aspekten des Spiels teilnimmt. Das treibt Paderborn nach vorne und befördert den Ball ins Schlussdrittel, nachdem er in etwas tieferen Bereichen zurückgewonnen wurde.

Unter Steffen Baumgart spielte Paderborn in dieser Saison regelmäßig in einem Doppel-Drehspiel. Es gab Variationen, aber das war eine Konstante, bei der Klaus Gjasula und Vasiliadis Stammgäste im Doppeldreher der Formation waren. Während Gjasula tiefer bleibt, hat der Grieche die Aufgabe, den Ball nach vorne zu tragen und den Angriff mit der Wirbelsäule zu versehen.

Als kompletter Mittelfeldspieler leistet er in beiden Abteilungen effektive Arbeit. Nach FBRef belegt Vasiliadis in dieser Saison den vierten Platz in der Rangliste der höchsten Mittelfelddrücke. Sein Zähler liegt bei 305, mit Konrad Laimer ganz oben. Er ist auch Neunter, wenn es um Tackles geht, die im mittleren Drittel des Spielfeldes gewonnen wurden. Es zeigt, wie effektiv er ist, wenn es darum geht, die Opposition in harte Positionen zu bringen und möglicherweise den Ball zurückzugewinnen.

Das ist zwar ein sehr guter Bericht über Vasiliadis Fähigkeiten, aber er ist außergewöhnlich, wenn es darum geht, gegen oppositionelle Dribbler vorzugehen. Er belegt den fünften Platz in der Liga, wenn es um Dribbler geht, und hat in dieser Hinsicht eine Angriffsgenauigkeit von 38 Prozent.

FBRef schlägt vor, dass der Grieche Platz 17 in der Liga für die meisten Chancen aus offenem Spiel erstellt. Seine Nummer ist bei 48 – gebunden mit Robert Lewandowski. Dies zeigt auch, dass er zwar Chancen aus dem offenen Spiel kreiert, ihm aber überhaupt nicht hilft, in der schlechtesten Mannschaft der Liga zu spielen.

All diese Zahlen sind die höchsten für Paderborn und es beweist, wie vollständig ein Outlet Vasiliadis tatsächlich ist. In absoluten Zahlen absolvierte er 1,8 Dribblings pro 90 Minuten. Dies ermöglicht es ihm, den Ball näher an die vorderen Spieler zu nehmen, da er auch eine Chance pro 90 Minuten schafft.

Das sind sicher keine allzu beeindruckenden Qualitäten, aber Paderborn hat im defensiven Drittel den höchsten Druck ausgeübt. Es ist ein Beweis dafür, dass sie tiefer spielen, als ein Spieler wie Vasiliadis es gerne hätte. Relativ gesehen ist er ähnlich wie Suat Serdar und würde zu einer Mannschaft passen, die eine progressivere Marke des Fußballs spielen könnte als Paderborn.

Er ist erst 22 Jahre alt und geht in seine zweite Saison. In der 2. Bundesliga-Kampagne in der vergangenen Saison, er war ihr Chefschöpfer geworden und hatte eine Zerstörerrolle auch im Mittelfeld gespielt. In einer geringeren Liga hatte Paderborn mehr Ballbesitz und Vasiliadis blühte auf. Er erzielte sechs Tore und holte bis zu zehn Assists.

In diesem Sinne sollten die Vereine die Möglichkeit prüfen, ihn bald zu unterschreiben. Er könnte durchaus jemanden wie Serdar auf Schalke ersetzen, da er ein ähnliches Können auf den Teller bringt. Wo auch immer er hingeht, eines ist sicher – seine Zukunft ist in der Tat sehr rosig.

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